Anzeichen einer Geburt

Anzeichen einer GeburtIm letzten Drittel der Schwangerschaft beginnt das Warten auf den neuen Erdenbürger und die werdenden Mütter können es oftmals kaum mehr erwarten, bis die lange Wertezeit nun endlich ein Ende hat.

Dabei kann es gerade bei der ersten Geburt durch die Aufregung dazu kommen, dass Anzeichen falsch interprätiert werden und ins Krankenhaus gefahren wird.

Dabei treten in der Schwangerschaft die ersten Anzeichen für eine Geburt bereits einige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin auf, lassen jedoch ein Ende absehen.

Die Anzeichen der Geburt in den letzten Wochen

Um die 38. Schwangerschaftswoche, manchmal auch früher, treten bei den meisten Schwangeren typische Anzeichen auf, die auf eine baldige Geburt hindeuten. Typisch sind die sogenannten Senkwehen, die sich durch verstärktes Ziehen im Unterbauch, welches bis in die Füße und den Rücken ausstrahlt, bemerkbar macht.

Auch verstärkt auftretende Müdigkeit ist ein Anzeichen der bevorstehenden Niederkunft. Da der Körper so die notwendigen Kräfte sammelt, sollte die Mutter sich nun ganz auf sich konzentrieren und sich die notwendige Ruhe gönnen.

Auch der Nestbautrieb setzt bei vielen Müttern ein und diese beginnen, den Haushalt auf Vordermann zu bringen, das Kinderzimmer vollkommen neu zu gestalten und sehr unruhig wirken.

Dies sollte jedoch nicht übertrieben werden, da diese Anzeichen zwar für eine bevorstehende Geburt sind, gleichzeitig aber auch ein Warnsignal für die Mutter, ihre Kräfte zu dosieren und zu sammeln.

Kurzfristige Vorboten – Nun naht die Geburt

Neben den Anzeichen, die bereits einige Wochen vorher auftreten, gibt es auch Symptome, die erst unmittelbar vor der Geburt auftreten.

Der Abgang des Schleimpfropfes als typisches Anzeichen, auch Zeichnen genannt, passiert meist einen Tag vor der eigentlichen Entbindung, kann sich jedoch auch erst am gleichen Tag lösen.

Die Schwangeren merken dies durch einen zähen Schleimklumpen, der beim Gang auf die Toilette im Slip ist oder auch in das WC fällt. Auch ein nasser Schleimfleck deutet auf ein Zeichnen hin.

Die Schleimmenge, die dabei abgeht, variiert jedoch von Frau zu Frau. Danach lassen die Geburtswehen nicht mehr lange auf sich warten.

Wann in die Klinik?

Viele Anzeichen deuten auf die Geburt hin, meist vergeht jedoch noch einige Zeit, bis die Wehen einsetzen. Erst wenn diese sich deutlich bemerkbar machen und regelmäßig im Abstand von etwa 15 Minuten auftreten, ist der Gang in die Klinik erforderlich.

Ein Blasensprung ist ebenfalls ein Grund, sich mit der Klinik in Verbindung zu setzen, denn wenn die Wehentätigkeit nicht einsetzt, kann eine Einleitung notwendig werden. Wichtig ist, dass zu diesem Zeitpunkt bereits alles griffbereit parat steht, denn in der Aufregung werden meist die wichtigsten Sachen vergessen.

Im Krankenhaus werden die Eltern zur Geburt in den Kreissaal gebracht und alle noch notwendigen Formalitäten werden dort geklärt.

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Kimberly Kolmorgen

Über 

ist Mama von zwei wunderbaren Kindern und unsere Expertin rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt.

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