Baby baden: Wie Sie alles richtig machen

Baby baden: Wie Sie alles richtig machen

Die meisten Babys halten sich mit Vergnügen im warmen Wasser auf, da es ihnen ein Gefühl der Geborgenheit – ähnlich dem im Mutterleib – gibt. Da ein Bad am Abend außerdem entspannend ist, kann es gut ins Abendritual eingebaut werden. Damit das Baby im Wasser nicht in Panik gerät, sollte es zunächst vorsichtig mit den Füßen hinein getaucht werden.

Die ersten Badeversuche nach der Geburt

Sobald nach der Geburt der Nabel vollständig abgefallen ist bzw. nach Rücksprache mit der Hebamme schon vorher, kann das Neugeborene das erste Mal baden. Besondere Waschzusätze müssen dabei anfangs nicht benutzt werden. Bei auffallend trockener Haut kann jedoch ein Spritzer Öl oder Sahne sinnvoll sein. Wegen der empfindlichen Haut von Neugeborenen reicht ein Bad pro Woche, das nicht länger als zehn Minuten dauern sollte, völlig aus. Zu beachten ist dabei nur, dass das Baby nicht sofort nach dem Trinken ins Wasser geht. Beim Baden selbst wird der gesamte Körper samt Kopf mit einem weichen Waschlappen oder auch nur mit der Hand sanft abgewaschen. Insbesondere der Nabel und andere Hautfalten sollten dabei ein besonderes Augenmerk bekommen. Viele Babys mögen es nicht, wenn ihr Gesicht dabei zu nass wird. Die meisten Eltern können sich aber schnell auf individuelle Eigenarten beim Baby baden einstellen.

Wo badet das Baby?

Die Babybadewanne ist wohl das am häufigsten benutzte Utensil. Manche Eltern finden jedoch spezielle Baby-Badeeimer praktischer, in der das Kleine eine aufrechte Haltung einnimmt und weniger zur Seite wegrutschen kann. Allerdings ist auch bei einem Badeeimer etwas Übung gefragt. Zu beachten ist immer, dass das Köpfchen von hinten mit der Hand abgestützt wird. Für die ersten Badeversuche empfiehlt es sich, den Partner oder eine andere Person dabei zu haben. Denn das Baby darf natürlich bei allem Eifer nie mit dem Kopf unter Wasser geraten – selbst ein kleiner Moment kann sehr gefährlich sein. Aber auch ohne den Kauf eines speziellen Badebehältnisses können Babys problemlos baden. Wenn die normale Erwachsenenwanne nur mit wenig Wasser gefüllt wird, so dass der Boden bedeckt ist, können schon Neugeborene darin gefahrlos gewaschen werden – für manche Eltern sogar die einfachste Methode, wenn auch nicht rückenschonend. Eine rutschfeste Gummimatte lohnt es sich aber anzuschaffen. Daneben gibt es natürlich noch die Möglichkeit als Eltern zusammen mit dem Kleinen ein Bad zu nehmen.

Was noch beachtet werden sollte

Die Temperatur des Badewassers sollte ca. 37 Grad warm sein. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben, während Sie das Baby baden, um Zugluft zu vermeiden. Bevor es ins Badewasser geht, sollten alle notwendigen Utensilien bereit gestellt werden. Denn mit dem frisch gebadeten Baby auf dem Arm nach einem geeigneten Handtuch zu suchen ist kein lustiger Zeitvertreib. Ein Kapuzentuch ist die praktischste Möglichkeit, das Baby schnell warm einzuwickeln und vorsichtig abzutupfen. Auch hier sollten die Hautfalten nicht vergessen werden. Nach dem Abtrocknen sollten Babys sofort gewickelt und angezogen werden, um eine Verkühlung zu verhindern. Bei trockener Haut kann eine Creme oder ein Öl speziell für empfindliche Babyhaut aufgetragen werden. Viele Babys sind nach dem Bad erst einmal hungrig und schlafen dann schnell ein.

Bild: Badeente / Foto: über de.wikipedia.org

Klara

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Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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Klara

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