Baby Wickeln – Tipps & Tricks

Bild von Wickeltisch

Bis aus dem Baby ein Kleinkind, welches keine Pampers mehr benötigt, geworden ist, vergehen im Schnitt gute zwei bis drei Jahre. Etwa um den dritten Geburtstag herum sind die meisten Kinder trocken geworden. Bis dahin haben Eltern zahlreiche Windeln verbraucht und oft am Wickeltisch gestanden. Nicht selten empfinden Eltern und auch die Babys selbst das Wickeln als lästig. Mit einigen Tipps und Tricks zum Thema richtig Wickeln, wickelt man auslaufsicher, bequem und kann die Zeit auf dem Wickeltisch auch optimal nutzen.

So zieht man die Windel richtig an

Um schnell, sicher und richtig wickeln zu können, legt man sich am besten vorher alle benötigten Utensilien bereit. Keinesfalls darf man das Baby alleine auf dem Wickeltisch lassen, um noch Creme oder Feuchttücher zu holen. Auch ein kleines Baby kann jederzeit eine unerwartete Drehung machen und so vom Wickeltisch fallen! Wenn alles bereit liegt, zieht man das Baby aus und entfernt die alte Windel. Die alte Windel wird zusammengerollt und mit den Klebestreifen schnell so zusammengelegt, dass nichts auslaufen kann. Nachdem der Po gesäubert ist, legt man eine neue Windel unter. Am besten achtet man darauf, dass Po und Bauchbereich in etwa auf der gleichen Höhe von der Windel bedeckt sind. Dann kann man die Windel am besten schließen. Unbedingt ist darauf zu achten, dass die Bündchen am Bein nach außen gekrempelt sind. Dies dient dem optimalen Auslaufschutz!

Den Po richtig säubern

Eine gute Hygiene im Windelbereich setzt voraus, dass der Po bei jedem Wickelvorgang sorgfältig gereinigt wird. Am besten nutzt man hierfür einen Waschlappen und lauwarmes Wasser. Mit dem Wasser und einem weichen Zellstofftuch kann man gerade beim „großen Geschäft“ das Gröbste schnell entfernen. Mit einem Feuchttuch, am besten einem Tuch ohne Parfum, reinigt man die Hautfalten nochmals gründlich. Gerade bei Mädchen ist unbedingt darauf zu achten, dass man von vorne nach hinten wischt. Wer von hinten nach vorne wischt, riskiert, dass Darmkeine in die Scheide gelangen. Infektionen können die Folge sein. Bei einer intakten Haut ist es nicht notwendig, den Po bei jedem Wickeln dick einzucremen. Bei geröteter Haut tut eine Creme mit Zink gut. Auch Beutel von schwarzem Tee leisten gute Dienste, wenn die Haut sich entzündet hat. Hierzu brüht man entsprechend einige Beutel auf, lässt diese abkühlen und legt sie in die Windel.

Wickeln macht Spaß!

Eltern erleben häufig, dass das Baby mit zunehmendem Alter auf dem Wickeltisch unruhig wird. Es dreht sich, versucht irgendwann aufzustehen. Das macht es schwierig, die Windel anzuziehen. Wickeln kann aber auch Spaß machen – wenn man das Kind beispielsweise mit einigen lustigen Gegenständen ablenken kann. Ein buntes Mobile über dem Wickelplatz sorgt für viele freudige Blicke des Babys nach oben. Bei älteren Babys und Kleinkindern empfiehlt es sich, einige spezielle Spielsachen bereitzuhalten, die man ihnen nur beim Wickeln zum Staunen in die Hand gibt. Zudem eignet sich die Wickelzeit hervorragend für eine kleine Babysmassage. Die Massage entspannt Baby und Eltern gleichermaßen.

Foto: Wickeltisch / Bild: über commons.wikimedia.org

Klara

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Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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Klara

Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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