Der passende Babyname: Tipps zur Namensgebung

Der passende Babyname: Tipps zur Namensgebung

Während Ihrer Schwangerschaft kommt irgendwann unweigerlich der Zeitpunkt, an dem Sie sich Gedanken darüber machen sollten, welchen Namen Sie Ihrem Sprössling geben möchten. Wichtig ist hierbei, zu überlegen, welche Bedeutung der Name hat, ob er schön klingt und wie man sich am besten mit dem Partner auf einen Namen einigt. Zudem sollten Sie abwägen, ob Sie lieber einen traditionelleren oder doch besser einen modernern Namen wählen. Hier finden Sie einige Tipps dazu.

Der passende Babyname – Woher nehmen und nicht stehlen?

Um den richtigen Namen für Ihr Baby zu finden, können Sie sich ein Namenslexikon besorgen. Dies hat den Vorteil einer großen Auswahl und zusätzlich erfahren Sie mehr über die Bedeutung und Herkunft der einzelnen Namen. Manche Ausgaben bieten zudem Informationen über berühmte Namensträger. Das gleiche Ergebnis können Sie auch erzielen, wenn Sie im Internet recherchieren. Vielleicht haben Sie aber auch schon seit langer Zeit den einen oder anderen Favoriten, der Ihnen gefällt. Oder Sie benennen Ihr Kind nach einem Familienmitglied oder einem anderen geliebten Menschen, den Sie ehren oder immer in Erinnerung behalten wollen.

Doppelnamen – Der Eltern Freud, der Kinder Leid

Wer kennt sie nicht, die inzwischen allseits beliebten Doppelnamen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Varianten, ob nun Karl-Heinz oder Valentina-Chayenne, der Kombinationsfantasie sind bei der Namensgebung kaum Grenzen gesetzt. Falls Sie sich für einen Doppelnamen entscheiden, sollten Sie unbedingt darauf achten, dem Kind nicht zu viel zuzumuten. Lassen Sie nicht außer Acht, dass der Vorname zum Nachnahmen passen sollte. Und stellen Sie sich einen kleinen Jungen vor, den seine Eltern Pierre-Gilbert nannten, und der im Kindergarten stolz verkündent, er heiße „Pirschelbär“.

Altmodisch versus modern – Wer macht das Rennen?

Einen Namen zu finden, der sowohl zu einem Kleinkind als auch zu einem Erwachsenen passt, ist meist ein regelrechter Spagat und es ist schwer, diese Brücke zu schlagen. Schließlich trägt Ihr Kind den Namen ein Leben lang. Also müssen Sie entscheiden, ob Sie eher zu einem Namen mit Tradition tendieren, wie beispielsweise Cäcilia, Ignaz oder Adelheid, oder ob Sie doch lieber auf etwas Moderneres setzen, wie etwa Celina, Luca oder Alina. Womöglich möchten Sie auch auf Nummer sicher gehen und Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter einen zeitlosen Namen mit auf den Weg geben. Beispiele hierfür wären Maria, Sarah, Stefan oder Peter.

Mama oder Papa – Wer macht das Spiel?

Zu guter Letzt bleibt noch eine große Frage offen. Wie soll man sich mit dem Partner einigen beziehungsweise wer entscheidet, welcher Babyname letztendlich das Rennen macht? Im Idealfall herrscht zwischen Ihnen und Ihrem Partner ein gewisser Grundkonsens, Sie haben gemeinsame Favoriten und können daher gemeinsam entscheiden. Ist dies nicht der Fall, können Sie versuchen, Ihrem Schatz Ihre Lieblingsnamen schmackhaft zu machen, und umgekehrt. Oder Sie lösen das Problem einfach ganz pragmatisch, sprich der Vater wählt den Namen, wenn das Baby ein Junge wird, und wenn es ein Mädchen wird, übernimmt die Mutter diese Aufgabe. Für Besonders Gefestigte bleibt noch die Möglichkeit eine Münze zu werfen oder das Los entscheiden zu lassen.

Bild: Kaz / Pixabay.com

Klara

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Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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Klara

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