Babys Schlaf – Das sollten Sie wissen!

Babys Schlaf - Das sollten Sie wissen!

Des Babys Schlaf ist zwischen jungen Eltern häufig ein großes Streitthema, nicht immer ist das Baby brav und schläft die ganze Nacht durch. Wenn Babys Schlaf benötigen, dann machen sie in der Regel durch Schreien auf sich aufmerksam. Wie viel Schlaf Babys brauchen, ist unterschiedlich. Bis sich Babys an den Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt haben, vergeht eine bestimmte Zeit. Das Baby kann jedoch beim Einschlafen unterstützt werden, sodass auch die Eltern wieder eine erholsame Nachtruhe genießen können.

Wie viel Schlaf braucht das Baby?

Mit dem 2. Lebensjahr wird der Mittagsschlaf für viele Babys überflüssig.

Mit dem 2. Lebensjahr wird der Mittagsschlaf für viele Babys überflüssig.

Wenn des Babys Schlaf nicht durchgängig ist, sollte dies für Eltern kein Grund zur Beunruhigung sein. Nicht alle Kinder haben den Tag-Nacht-Schlafrhythmus direkt verinnerlicht. In den meisten Fällen schlafen Kinder in der Nacht 6-8 Stunden durch. Häufig sind die Schlafphasen von Phasen des Aufwachens begleitet, in der Praxis schlafen Kleinkinder jedoch wieder nach einigen Minuten ein, wer also nachts geweckt wird, ist immer gut damit beraten, das Kind erneut in den Schlaf zu wiegen. Ab dem Dritten Monat verlängert sich des Babys Schlaf und es sind auch lang andauernde tiefe Schlafphasen denkbar. Manche Kinder schlafen durchaus 10-12 Stunden am Stück durch. Des Babys Schlaf verändert sich mit dem zweiten Lebensjahr nochmal. Nicht alle Babys benötigen dann noch einen Mittagsschlaf, jedoch können auch dann Probleme beim Einschlafen noch nicht ganz ausgeschlossen werden. Kinder die einen Mittagsschlaf halten und z.B. morgens zwischendurch noch einmal einschlafen, können schnell auf eine Gesamtschlafdauer von 14-20 Stunden am Tag kommen.

Das Baby mit in’s Bett nehmen?

Babys sollten nicht im Bett der Eltern schlafen. Ein geeignetes Babybett ist hier sinnvoll!

Babys sollten nicht im Bett der Eltern schlafen. Ein geeignetes Babybett ist hier sinnvoll!

Babys benötigen die Aufmerksamkeit von Mutter, Vater oder einer anderen Bezugsperson beim Einschlafen. Babys schlaf funktioniert nur dann, wenn sie sich geborgen und sicher fühlen. Beim Einschlafen dürfen Eltern auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen, dass hat nichts mit „verwöhnen“ zu tun. Ob das Baby mit in das eigene Schlafzimmer genommen wird oder in einem eigenen Zimmer schläft hängt einzig und alleine von den Eltern ab. In das (Ehe-)Bett sollten Babys jedoch nicht mitgenommen werden, da hier das Risiko des plötzlichen Kindstods sehr stark ansteigt. Insbesondere Eltern, die Alkohol trinken oder Medikamente nehmen, sollten unbedingt das Baby in einem Beistellbett unterbringen, hier ist das Baby sicher.

Babys Schlaf unruhig ? – Hilfe holen bei „Schreibabys“

Wenn das Baby nicht schlafen will, sehen sich Eltern großem Stress ausgesetzt und haben schnell das Gefühl, etwas falsch zu machen. Sogenannte „Schreibabys“ machen es Eltern nicht unbedingt einfach, denn
sie verhalten sich vor dem Einschlafen und während der Schlafphase als besonders unruhig. Eltern sollten im Notfall das Baby sicher ablegen, den Raum verlassen und tief durchatmen, bis sich das „Nervenkostüm“ stabilisiert hat. Hört das Kind nicht mehr auf zu schreien, macht es Sinn, einen Bekannten anzurufen, der sich um das Kind kümmert. Im Zweifelsfall können Eltern auch mit ihrem Baby ins Krankenhaus fahren, sogenannte Schreiambulanzen versprechen Hilfe. Entspannungsübungen helfen Eltern aus der „Stressspirale“, auch hier wird Hilfe geboten: professionelle Meditationskurse und Yoga versprechen eine Verbesserung. Hilfe von Eltern, Freunden und Großeltern anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche oder Versagen.

Rituale sind für des Babys Schlaf von enormer Bedeutung

Feste Rituale helfen beim Einschlafen!

Feste Rituale helfen beim Einschlafen!

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ – Das zeigt sich auch bei Babys. Feste Rituale, wie zum Beispiel das Abdunkeln des Zimmers, Lieder singen etc., sind von enormer Bedeutung. In der Regel schläft das Kind dann von ganz alleine ein. Das Ritual sollte nach Möglichkeit nicht gestört werden, viele Kinder versuchen sich an der Ablenkung „hochzuziehen“ und wollen dann nicht mehr einschlafen. Das Laufen oder Springen mit dem Kind ist also unbedingt zu vermeiden, dies wirkt sich in der Regel kontraproduktiv aus.
Rituale vermitteln Vertrauen und Geborgenheit. Damit das Ritual wirkt, sollten immer gleiche Abläufe und ähnliche Zeiten eingehalten werden. Wichtig ist, dass dem Ritual ein Ende folgt, ein Kuss auf die Stirn oder das Richten der Decke als verabschiedendes Ritual sind besonders wichtig.

Eltern aufgepasst: Schnarchen ist kein gutes Zeichen

Schnarchen und Schnaufen ist bei Babys und Kleinkinder kein gutes Zeichen, schläft das Kind häufig auffällig, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer Behinderung der Atmung im Schlaf kann die Entwicklung des Kindes wesentlich beeinflusst werden. Heute gehen Experten davon aus, dass schnarchende Kinder schlechter in der Schule abschneiden und aufgrund von fehlendem oder sehr unruhigen Schlaf das erworbene Wissen nicht in das Langzeitgedächtnis übertragen können.
Als Ursache für Hyperaktivität wird heute auch schlechter Schlaf genannt. Für das Schnarchen und die Beeinträchtigungen können vergrößerte Gaumenmandeln eine Ursache sein, der Atemdurchfluss wird wesentlich behindert.

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Klara

Über 

Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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Klara

Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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