Entbindung

Die EntbindungMit der Entbindung endet die Schwangerschaft und der Beginn eines neuen Lebensabschnittes steht an.

Nach 40 langen Wochen des Wartens steht der große Augenblick bevor, endlich das lang ersehnte Kind im Arm halten zu dürfen.

Meist schwingt jedoch vor allem bei Erstgebärenden die Angst mit, während der Geburt etwas falsch zu machen oder der Aufgabe nicht gewachsen zu sein.

Ein Geburtsvorbereitungskurs nimmt zum einen viele Ängste, zum anderen bereitet er auf die Entbindung vor.

Dabei findet die Geburt meist im Krankenhaus statt, da viele werdende Paare nicht wissen, welche Alternativen zur Kreissaalgeburt sich noch anbieten.

Das Geburtshaus – Entbindung außerhalb des Krankenhauses

Eine Alternative der Entbindung im Krankenhaus stellt die Geburt im Geburtshaus dar. Hier haben werdende Eltern die Möglichkeit, in einer besonders heimischen Atmosphäre zu entbinden und durch die betreuende Hebamme eine optimale Versorgung während der Entbindung zu erfahren.

Geburtshäuser sind in vielen großen Städten anzutreffen und werden besonders von Müttern bevorzugt, die die sterile Krankenhausatmosphäre meiden wollen. Sollte ein Notfall auftreten, steht die Hebamme mit einem Arzt in Verbindung, der schnell vor Ort sein kann.

Da dieser jedoch auch bei einer Entbindung im Krankenhaus nur im Ernstfall eingreift und die Betreuung von der Hebamme geleistet wird, stellt das Geburtshaus eine zunehmende Alternative für werdende Eltern zum Kreissaal dar.

Entbindung zuhause – Die Hausgeburt

Eine weitere Alternative zum Kreissaal sowie dem Geburtshaus stellt die Hausgeburt dar. Bei einer Hausgeburt kommt das Kind in der für die Mutter gewohnten Umgebung zur Welt, was oftmals den Stress und die Angst vor dem Krankenhaus nimmt.

War es früher üblich, die Geburt im eigenen Haus zu erleben, galt es lange Zeit als verpönt, nicht in einem Krankenhaus zu entbinden. Nach und nach gehen immer mehr Mütter wieder zu dieser alternativen Möglichkeit über.

Allerdings muss vor der Entscheidung zu einer solchen Entbindung der medizinische Aspekt geklärt sein, um das vorhandene Gesundheitsrisiko zu verringern. Erst wenn Arzt und Hebamme ihr Einverständnis geben, kann eine Hausgeburt stattfinden.

Das Besondere an Hausgeburten

Ist eine Hausgeburt geplant, muss sich das werdende Elternpaar frühzeitig um eine Hebamme bemühen, die während der Entbindung zur Seite steht und die Mutter entsprechend anleitet sowie unterstütz.

Doch gerade die einmalige Atmosphäre einer Hausgeburt wird von den Schwangeren als besonders intensiv und beruhigend empfunden, was wiederum Auswirkungen auf die Geburt selbst hat.

Die Ruhe hilft dabei, während der Wehen zu entspannen und so Kraft zu schöpfen. Zudem wird dem neuen Erdenbürger die einmalige Chance gegeben, im eigenen Zuhause das Licht der Welt zu erblicken und die Düfte der Umgebung prägen sich so stärker ein.

Dies hat den positiven Effekt, dass die Babys meist ruhiger und entspannter sind, da sie in den ersten Stunden und Tagen nach der Niederkunft nicht das gewohnte Umfeld verlassen müssen.

Bildquelle:
© Kati Molin / fotolia.com

Kimberly Kolmorgen

Über 

ist Mama von zwei wunderbaren Kindern und unsere Expertin rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt.

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