Entbindungsarten

Stellt eine Frau fest, dass sie schwanger ist, beginnt eine aufregende Zeit mit beinahe wöchentlichen Veränderungen.

Neigt sich die Schwangerschaft dem Ende zu, steht nach 40 Wochen die Geburt als letztes Etappenziel an.

Doch gerade für junge Mütter oder wenn es sich um das erste Kind handelt, wirft diese Phase viele Fragen auf und oftmals herrscht große Unsicherheit, welche Entbindungsart die richtige ist.

Diese Arten von Geburt gibt es:

  • Kaiserschnitt

    Etwa 27 Prozent der Neugeborenen kommen in Deutschland durch einen Kaiserschnitt zur Welt. Viele werdende Mütter entscheiden sich bereits lange vor der Geburt bewusst für diese Art der Entbindung, bei anderen wird der Eingriff erst während der Geburt medizinisch notwendig. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Kaiserschnitt:

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  • Die natürliche Geburt im Kreißsaal

    Bei einer Entbindung im Krankenhaus ist ein Arzt und eine Hebamme anwesend und die Mutter bringt ihr Kind in der Regel im Kreißbett zur Welt. Das Bett ist meist elektrisch verstellbar und kann so jederzeit in einen Gebärstuhl oder Gebährhocker umgewandelt werden. Je nach Situation kann so die optimale Position für die Geburt eingestellt werden.

  • Die Hausgeburt

    Die Hausgeburt findet anstatt in einer Klinik im privaten Zuhause statt. Die Geburt wird von einer verantwortlichen Hebamme begleitet und bietet im Vergleich zur klinischen Entbindung vor allem Geborgenheit und Ruhe durch die vertraute Atmosphäre. Was für eine Hausgeburt spricht und was sie bei dieser Art der Entbindung beachten sollten, finden Sie hier:

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  • Die Wassergeburt

    Bei der Wassergeburt handelt es sich um eine natürliche Form der Entbindung. Die werdende Mutter bringt das Neugeborene in einer Badewanne mit warmen Wasser zur Welt. Mehr über die Vorteile einer Wassergeburt erfahren Sie in unserem Beitrag.

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  • Saugglocken-Entbindung

    Die Saugglockengeburt ist eine vaginal-operative Entbindungsmethode und kann während der Geburt notwendig werden, wenn der Geburtsvorgang ins Stocken gerät. Der Kopf des Kindes wird dabei mit Hilfe einer Vakuumglocke sanft aus dem Geburtskanal der Mutter herausgezogen.

  • Zangengeburt

    Wie die Saugglocken-Entbindung ist auch die Zangengeburt eine vaginal-operative Entbingungsmethode, die angwendet wird, wenn das Baby im Geburtskanal der Mutter stecken bleibt oder sich die Herzfrequenz des Babys verschlechtert und der Geburtsvorgang beschleunigt werden muss. Da für die Anwendung einer Geburtszange ein Dammschnitt und eine Betäubung notwendig sind, wird stattdessen häufiger die Saugglocke als Geburtshilfe verwendet.

  • Gebärhocker

    Bei einer Geburt auf dem Gebärhocker bringt die Mutter ihr Kind anstatt in der Rückenlage in einer hockenden Position zur Welt. Sie sitzt aufrecht auf dem Gebärhocker und kann den Geburtsvorgang so aktiv miterleben.

  • Das Romarad

    Das Romarad wird auch als Geburtsrad bezeichnet und stellt eine besondere Form des Gebärstuhls dar. Es ermöglicht eine Geburt im Stehen und ist eine relativ neue Methode der Geburtshilfe. Der Vorteil bei dieser Art der Entbindung ist, dass die Schwerkraft den Geburtsvorgang beschleunigt.

  • Pezziball

    Der Pezziball wird ähnlich wie das Romarad eingesetzt. Bei der Entbindung sitzt die werdende Mutter mit gespreizten Beinen auf dem Gymnastikball und kann so durch die Wirkung der Schwerkraft bei dem Geburtsvorgang unterstützt werden. Auch während der Eröffnungpshase wird der Pezziball häufig eingesetzt, um die Öffnung des Muttermundes zu verstärken.

  • Vierfüßlerstand

    Der Vierfüßlerstand bietet eine weitere Alternative zu der Geburt in einer liegenden Position, die viele Frauen als unagenenehm empfinden. Diese Methode ist vor allem bei Naturvölkern weit verbreitet und hat durch die Höhe, in der sich die Geburt abspielt, den Vorteil, dass Eingriffe leichter fallen: So kann zum Beispiel der Dammschutz durch eine Hebamme viel einfacher durchgeführt werden.

  • Sprossenwand

    Die Sprossenwand erweist sich nicht nur im Sportunterricht als nützlich, auch bei einer Geburt kann sie eine unterstützende Wirkung haben. Die werdende Mutter kann sich stehend, hockend oder kniend an den Sprossen festhalten oder auch an die Wand hängen, um so den Rücken zu entlasten. Die hängende Position benötigt allerdings enormen Kraftaufwand und kann meist nicht lange gehalten werden.

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