Geburt

KaiserschnittStellt eine Frau fest, dass sie schwanger ist, beginnt eine aufregende Zeit mit beinahe wöchentlichen Veränderungen.

Neigt sich die Schwangerschaft dem Ende zu, steht nach 40 Wochen die Geburt als letztes Etappenziel an.

Doch gerade für junge Mütter oder wenn es sich um das erste Kind handelt, wirft diese Phase viele Fragen auf und oftmals herrscht große Unsicherheit, was sich durch die neue Elternrolle alles ändert.

 

Richtig auf die Geburt vorbereiten

Wichtig für einen guten Ablauf während der Geburt ist auch eine gute Vorbereitung in der Schwangerschaft.

Durch einen Geburtsvorbereitungskurs können neben Atemtechniken auch Entspannungsübungen erlernt und offene Fragen durch die Hebamme geklärt werden.

Die Kurse sind entweder als Mütter- oder Paarkurse ausgelegt, letztere können zusammen mit dem Partner besucht werden, was auch den Vätern die Angst vor dem Ungewissen nimmt.

Die Männer bekommen nützliche Tipps, wie sie die Partnerin während der unterschiedlichen Wehenphasen unterstützen und sich selbst auf die Vaterrolle vorbereiten können.

Auch auf die oftmals gestellte Frage, woran man den Beginn der bevorstehenden Niederkunft erkennen kann, wird ausführlich eingegangen.

 

Die ersten Anzeichen der Geburt

Schwangerschaft

Das freudige Ereignis wird meist ganz unscheinbar durch die ersten Senkwehen einige Wochen vor dem Geburtstermin angekündigt.

Dies sind Anzeichen dafür, dass sich der Körper nun auf die Anstrengung während der Geburt vorbereitet und sich nun die letzten Veränderungen in der Schwangerschaft bemerkbar machen.

Weitere Geburtsanzeichen, die jedoch meist unmittelbar vor den ersten Wehen eintreten, sind unter anderem der Abgang des sogenannten Schleimpfropfes sowie auftretende Blutungen.

Auch der Abgang von Fruchtwasser, selbst wenn dies nur tröpfchenweise erfolgt, ist ein sicheres Zeichen für ein nahes Ende der Schwangerschaft.

Nicht immer erblickt das Kind jedoch von selbst das Licht der Welt und die Geburt muss eingeleitet werden.

 

Während der Geburt – Was geschieht dabei?

Ultraschallkontrollen sollten halbjährlich erfolgen.

Die Geburt selbst verläuft in mehreren Phasen und dauert bei natürlicher Entbindung zwischen drei und 18 Stunden. Während der ersten Phase bewirken die Wehen, welche zu diesem Zeitpunkt bereits im Abstand von drei bis zehn Minuten und in regelmäßigem Rhythmus auftreten, dass sich der Muttermund vollständig öffnet.

Ist dieser zehn Zentimeter geöffnet, beginnt die Pressphase, auch Austreibungsphase genannt. Das Kind befindet sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Becken und gelangt durch eine Drehung tiefer in den Geburtskanal, wodurch der typische Pressdrang entsteht.

Dies ist die kürzeste aber auch anstrengendste und schmerzhafteste Phase während der Geburt, doch können sich die Mütter durch die hohe Ausschüttung des Hormones Oxytocin nach der Entbindung nicht mehr an diese Schmerzen erinnern.

Alternativ zu einer natürlichen Geburt können sich werdende Mütter bewusst für einen Kaiserschnitt entscheiden. Oft wird diese Art der Geburt auch zwingend notwendig, zum Beispiel wenn bei der Entbindung Komplikationen auftreten. Außerdem gibt es noch viele weitere Entbindungsarten, die unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen.

 

Nach der Geburt – Die neue Elternrolle

Langsames Stillen mit vielen Trinkpausen beugt Erbrechen vor.

Der kleine Erdenbürger macht sich meist mit einem lauten Schrei bemerkbar, was für die Eltern ein besonderer Moment des Glückes ist.

All die Strapazen während der Schwangerschaft sind mit einem Male vergessen, die Freude über das gesunde Kind groß.

In diesem Moment beginnt ein neuer Lebensabschnitt als Eltern und die Verantwortung für ein kleines Geschöpf muss übernommen werden.

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