Kinderzimmer gestalten: So fühlt sich Ihr Kind rundum wohl

Kinderzimmer gestalten: So fühlt sich Ihr Kind rundum wohl

 

Mit dem ersten Kind müssen sich junge Eltern die Frage stellen, was alles in ein gutes Kinderzimmer gehört. Geschmäcker sind zwar bekanntlich verschieden, trotzdem gibt es einige gut begründete Grundlagen, die man bei der Kinderzimmergestaltung beachten sollte. Ob es sich dabei um die Farben oder um die Auswahl der Möbel handelt, klar ist, wer früh gut anpackt, der gibt seinem Kind einen guten Start ins Leben.

Licht und Farben – Darauf sollte man achten

Beim Kinderzimmer gestalten sind Licht und Farben von essenzieller Bedeutung, denn ein Kleinkind nimmt Farben noch viel intensiver wahr als ein Erwachsener. Eine ausreichende Beleuchtung ist wichtig, um dem Kind das Gefühl von Sicherheit zu geben und ihm zu helfen den natürlichen Schlafrhythmus zu finden.
Zunächst einmal ist indirekte Beleuchtung für ein Kleinkind weit besser als direktes Licht. Daher sollten kalte Lampen vermieden und auf warme LED-Lichter gesetzt werden. Zudem eignet sich Wandbeleuchtung, denn sie nutzt den Platz und erhellt den Raum abschnittsweise. Kleine Nachtlichter sind für das Kind sehr angenehm, sollten aber nur in Maßen eingesetzt werden, da sie das Kind zu leicht vom Schlafen ablenken können. Sie sollten auch immer außer Reichweite der Kinder aufbewahrt werden, denn spätestens in der Krabbelphase werden die Kinder sie untersuchen wollen.
Bei Farben sollte der Fokus auf violett, blau, sanften Rottönen, leichten Erdfarben und Orangetönen liegen. Auf keinen Fall dürfen die Farben zu knallig sein, denn das kann das Gehirn des Kindes noch überfordern. Bescheidenheit ist hier besser. Mit schönen Wandbildern lassen sich hervorragende Akzente setzen, die den Verstand des Kindes anregen. Es müssen nicht immer kindgerechte Motive sein, auch Musterungen sind für den neugierigen Geist gefundene Nahrung. Sie dürfen aber nicht zu kompliziert sein.

Die Wahl der richtigen Möbel

Wer früh vorsorgt, hat später weniger Ärger. Ratsam ist es, schon früh kindergerechte Möbel für die Krabbelphase anzuschaffen. Diese Möbel kippen nicht so leicht um, besitzen keine Ecken an denen das Kind sich verletzen könnte und bieten oft anregende Formen und Farben, an denen das Kind sich ausprobieren kann. Noch praktischer sind anpassungsfähige Möbel. Sie können in der Höhe bis zu einem gewissen Grad nachjustiert werden und wachsen gewissermaßen mit den Kindern. Damit haben die Kleinen viel länger Spaß und die Eltern weniger Geldsorgen.
Holzmöbel sind für die erste Lebensphase sehr sicher, da sie wenig Schadstoffe enthalten. Plastikmöbel müssen unbedingt das Siegel für Hautverträglichkeit aufweisen und frei sein von Weichmachern und Verbundstoffen, die sich lösen könnten.

So sparen Sie bei der Kinderzimmergestaltung

Da die gesamte Einrichtung letztendlich doch recht teuer werden kann, suchen viele Eltern nach kostengünstigen Alternativen beim Kinderzimmer gestalten. Diese bietet oft ein Second Hand Shop. Viele Eltern geben dort auch nur wenig gebrauchte Möbel ab, die noch in sehr gutem Zustand sind. Es gibt Second Hand Läden speziell für Kleinkinderbedarf. Auch auf dem örtlichen Flohmarkt kann man, was Holzmöbel anbelangt, fündig werden. Hier ist aber ein geschultes Auge und Fingerspitzengefühl gefragt, um zu erkennen, welche Möbel schädliche Lackierungen besitzen können.

Bildquelle: © Niekverlaan / Pixabay.com

Klara

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Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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Klara

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