Milchzähne: Alles rund um den Zahn!

Milchzähne: Alles rund um den Zahn!

Schon im Mutterleib bilden sich die Milchzähne und dies schon in der sechsten bis achten Schwangerschaftswoche. Dies sind die Vorläufer der Milchzähne und bis in die 20. Schwangerschaftswoche sind schon die ersten Anlagen für die endgültigen Zähne vorhanden. Natürlich kommt das Baby noch ohne Zähne auf die Welt, denn diese zeigen sich erst ab dem sechsten Monat. Und das häufig nicht ohne Schmerzen und Fieber. Hier fängt das Kauen an, denn es ist wichtig für die späteren endgültigen Zähne. Die Milchzähne sind die Vorläufer des endgültigen Gebisses, da der Kiefer eines Kindes noch nicht so groß ist um alle Zähne unterzubringen.

Kauen ist wichtig für die nachkommenden Zähne

Die Ausbildung der Backenzähne kann zu Schmerzen und Fieber bei ihrem Schützling führen.

Die Ausbildung der Backenzähne kann zu Schmerzen und Fieber bei ihrem Schützling führen.

Was unsere Großeltern schon wussten, ist nun wissenschaftlich belegt. Die Milchzähne sind der Grundstock für die späteren endgültigen Zähne und müssen daher auch gepflegt und gehegt werden. Natürlich sollte daher auch auf die Nahrung geachtet und selbstverständlich auf die Pflege besonderen Wert gelegt werden. Dazu gehört natürlich auch die Vorsorge beim Zahnarzt, auch wenn das den Kleinen nicht wirklich gefällt. Nach ungefähr einem Jahr sind dann die oberen und unteren Milchzähne vorhanden. In diesem Zeitraum bilden sich auch die Backenzähne, die erst als letztes zum Vorschein kommen. Mit den Backenzähnen bildet sich der Kiefer weiter aus. Dieser wird länger und breiter, was dann wiederum zu den roten Bäckchen und leider auch Schmerzen und häufiges Fieber führt. Da leiden dann die Eltern gleich mit den Kleinen, die allerdings gerne einen kühlender Beißring annehmen. Alles worauf gekaut werden kann, muss dann herhalten und wenn es nur hartes Brot ist. Das wurde den Kindern schon immer gegeben, da es sich dazu sehr gut eignet. Im Alter zwischen zwei und drei Jahren ist dann das Milchgebiss voll ausgebildet und es besitzt 20 Milchzähne. Natürlich hängt dies vom Kind ab und kann früher oder später anfangen und enden.

Gesundes Essen verhilft zu einem guten Gebiss

Bild von Baby

Achten Sie auf gesunde Ernährung! Damit tun Sie sowohl den Milchzähnen als auch den späteren Zähnes ihres Kindes etwas Gutes!

Natürlich lieben Kinder alles, was süß ist, vor allem auch ungesund. Doch die Milchzähne sind mehr als nur damit zu beißen, sondern sind nur die Vorboten für das spätere endgültige Gebiss, Daher sollte schon früh auf gesunde Ernährung geachtet werden. Denn ansonsten kann es geschehen das die späteren Zähne nicht gesund nachwachsen können. Deshalb ist es auch für die Entwicklung des Kiefers wichtig das jedes Kind gut und viel kaut. Hierzu eignet sich besonders gut Rohkost, was wiederum auch die späteren Essgewohnheiten beeinflusst. Aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind nicht nur gut für die Milchzähne, sondern auch für die späteren Zähne. So wird schon im Kindesalter der Grundstock für das spätere Gebiss gelegt und vor allem für einen kräftigen und gesunden Kiefer. Vor allem säurehaltige Getränke und zu viel Zucker können dazu führen das Kinder Milchzähne gezogen bekommen müssen. Allerdings fehlt dann nicht nur der Zahn, sondern der Kiefer kann mitbetroffen sein. Denn hierdurch können sich die endgültigen Zähne verschieben und damit kommen diese nicht an der vorgesehen Stelle nach.

Milchzähne müssen gepflegt werden

Für Kinder gibt es spezielle Kinderzahnbürsten!

Für Kinder gibt es spezielle Kinderzahnbürsten!

Wie auch bei den endgültigen Zähne müssen auch diese Zähne gepflegt und geputzt werden. Das ist selbstverständlich bei so kleinen Kindern nicht immer so leicht, doch es gibt einfache Lösungen. Bei den ersten Milchzähnen kann dies mit einer kleinen Watterolle oder Zellstoffläppchen geschehen. Doch wenn möglich, sollte so schnell, wie es geht, die Zähne mit einer speziellen Kinderzahnbürste geputzt werden. Denn auch Karies oder Parodontose an Milchzähnen können sich auf das endgültige Gebiss auswirken. Daher ist auf die Mundhygiene von klein auf zu achten und wird dann für die Kinder zur Routine. Sollte trotz regelmäßiger Pflege nötig sein ein Backenzahn zu entfernen, dann sollte vom Zahnarzt ein Lückenhalter eingesetzt werden. Dieser sorgt nun dafür das sich die Milchzähne nicht verschieben können und der nachfolgende Backenzahn diese Lücke später richtig ausfüllen kann. Auch ständiges Daumenlutschen kann zu Folgeschäden an den Schneidezähnen führen.

Die ersten zweiten Zähne

Diese wachsen meist ganz unbemerkt hinter den Backenzähnen und werden als die Sechser bezeichnet. In der Regel wachsen diese breiten Mahlzähne so im sechsten Lebensjahr und haben keine Milchzähne als Vorgänger. Doch wenn diese Backenzähne auch unbemerkt wachsen, erfordert die Pflege besondere Aufmerksamkeit. Diese sind für einen gesunden Kiefer absolut wichtig und sollten daher auch dementsprechend behandelt werden. Danach werden die Milchzähne Stück für Stück durch das endgültige Gebiss ersetzt. In der Regel sind die endgültigen Zähne dann mit dem dreizehnten Lebensjahr alle vorhanden. Damit gehen die Milchzähne verloren, was in der Regel immer etwas besonderes ist. Vor allem wenn die Kinder noch eine Kleinigkeit von der Zahnfee bekommt. Denn wenn die ersten Milchzähne verloren gehen, dann erschrecken die Kinder doch ein wenig. Daher sollten Kinder vorher schon ein wenig auf diesen großen Moment vorbereitet werden, auch wenn diese zuerst nicht wirklich daran glauben.

Ein komplettes gesundes Gebiss

Mit der richtigen Pflege ist der Weg zum Traumgebiss nicht weit!

Mit der richtigen Pflege ist der Weg zum Traumgebiss nicht weit!

Nachdem sich die Wurzeln der Milchzähne aufgelöst haben, gehen diese ohne große Schmerzen verloren. Danach wachsen noch die hinteren Backenzähne und damit ist das endgültige Gebiss ausgebildet. Die einzigen Zähne, die dann noch fehlen, sind die Weisheitszähne. Allerdings haben die Kinder für diese dann noch ein wenig Zeit, da diese erst so um die Mitte der zwanziger Jahre kommen. Allerdings werden diese oftmals schnell wieder entfernt, da manchmal einfach kein Platz mehr vorhanden ist. Dann sind die Weisheitszähne eher Quälgeister und auch das Entfernen kann sich schwierig gestalten. Aber von den ersten Zähnen an sind eine gute Ernährung und die Pflege absolut wichtig. Damit die Zähne bis ins hohe Alter vorhanden bleiben. Daher fängt ein gutes Gebiss schon durch die Milchzähne an, mit viel Pflege.

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Klara

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Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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Klara

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