Babyzimmer Möbel: So wird’s gemütlich!

Babyzimmer Möbel: So wird's gemütlich!

Es gibt keine Zeit in Ihrem Leben, die so aufregend und neu ist und gleichzeitig alles im Leben verändert, wie eine Schwangerschaft. Ein Baby ist unterwegs – wie geht es weiter? Was braucht es, was muss eingekauft werden? Und wie richten wir das Kinderzimmer ein? Neun Monate vergehen schnell, daher sollten Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen. Die Babyzimmer Möbel lassen sich einzeln zusammenstellen oder als Komplettpaket im Handel kaufen. Überlegen Sie auch, ob sich bereits vorhandene Möbel verwenden oder umgestalten lassen. In das zukünftige Kinderzimmer gehören auf jeden Fall ein Kinderbett, eine Wickelkommode, Stauraum für Kleidung, Spielzeug und Pflegeutensilien sowie eine Wiege oder ein Stubenwagen für die ersten Lebenswochen. Sitzmöbel, Spielwiesen oder ein Tisch sind am Anfang im Babyzimmer nicht notwendig und dienen daher nur der Optik.

Das erste Bett steht nicht im Babyzimmer

Nach der Geburt fühlen sich die meisten Babys im Bett der Mutter am wohlsten.

Nach der Geburt fühlen sich die meisten Babys im Bett der Mutter am wohlsten.

Ist das Baby geboren, sind die Nächte kurz und Sie werden über jede Minute Schlaf glücklich sein. Daher eignen sich Wiegen oder Stubenwagen, die neben Ihrem Bett aufgestellt werden können, perfekt für die Nachtruhe. Ihr Kind kennt bisher nur sein Dasein in Ihrer unmittelbaren Nähe und braucht Ihre körperliche Wärme und das klopfende Geräusch Ihres Herzens, um in den ersten Wochen auf der Welt ankommen und sich geborgen fühlen zu können. Oft bleibt der Stubenwagen in diesen Zeiten leer, da sich die meisten Kinder im Bett der Mutter am wohlsten fühlen und länger sowie entspannter schlafen. Auch Sie werden es zu schätzen wissen, wenn Sie nachts nur zur Wiege gehen brauchen, um die Windeln zu wechseln oder Ihr Kind zu stillen. Das Bettchen im Babyzimmer muss noch etwas warten. Probieren Sie aus, was Ihnen beiden gut tut. Wenn Ihr Kind zufrieden in seinem Körbchen schläft – geben Sie ihm die Möglichkeit. Zieht der Nachwuchs die mütterliche Nähe vor, geben Sie ihm, was es braucht, denn die ersten Lebenswochen prägen das Vertrauen in die Welt.

Wickeln und Baden – praktisch und bequem

Ob Badeeimer, Babybadewanne oder Bade-Wickel-Kombination – diese Entscheidung fällt oft aufgrund räumlicher Möglichkeiten. Liegen Bade- und Babyzimmer in der Wohnung weit auseinander, empfiehlt sich eine Kombination von Badewanne und Wickelfläche, die auf die Badewanne gestellt werden kann. Die Babywanne kann unter der Wickelauflage herausgezogen werden und nach dem Bad platzsparend wieder verstaut werden. Auf diese Weise haben Sie Ihren Wickelplatz direkt im Bad, müssen aber keine Wickelkommode kaufen und aufstellen.

Die Höhe der Wickelauflage bei Bade-Kombis ist feststehend, sodass es sein kann, dass Sie beim Windeln oft in gebückter Haltung stehen müssen. Daher empfehlen sich für das Badezimmer Wickeltische, die an der Wand befestigt und zugeklappt werden können. Dieser Wickelbereich lässt sich entsprechend der eigenen Körpergröße an der Wand anbringen und schont Ihre Rückenmuskulatur. Für die Benutzung wird die Liegefläche heruntergeklappt, die mit einer gepolsterten Auflage versehen ist. Im Rahmenbereich, der an der Wand fixiert ist, können auf angebrachten Ablageleisten alle notwendigen Pflegeutensilien griffbereit untergebracht werden. Daher eignen sich diese Wickeltische perfekt für kleine Bäder oder Kinderzimmer, in denen Stellfläche Mangelware ist.

Bild von Wickeltisch

Wickelkommoden gibt es in den unterschiedlichsten Variationen.

Wenn Sie Ihren Nachwuchs doch lieber im Babyzimmer wickeln möchten oder dort einen zusätzlichen Platz zum An- und Ausziehen schaffen wollen, bietet der Handel Wickelkommoden in den verschiedensten Varianten. Passend zu Kleiderschränken und Babybett oder als Einzelteil, sind diese Möbelstücke meist mit einem kleinen Schrankbereich, einem Abstellbrett sowie der Wickelfläche versehen. Kaufen Sie eine gepolsterte Auflagefläche für die Kommode, die hohe Seitenbegrenzungen hat – Ihr Baby wird schneller bewegungsfreudig, als Sie es erwarten. Wickelkommoden können auch in späteren Jahren als Spielzeug- oder Kleiderschrank genutzt werden, daher lohnt ihre Anschaffung in jedem Fall.

Stauraum für Kleidung und Spielzeug

Kaum ist das Baby da, wird es reich mit Spielzeug beschenkt, das im Babyzimmer verstaut werden will. Stofftiere, Rasseln, Schmusetuch und Greiflinge lassen sich praktisch in Regalen unterbringen und bilden optische Blickfänge. Für Kleidung, Windeln, Bettwäsche und Schuhe sollten Sie einen extra Schrank herrichten. Natürlich passen die kleinen Babysachen anfangs auch in den Kleiderschrank der Eltern, aber Sie werden auf Dauer merken, dass es praktischer und zeitsparender ist, alles übersichtlich angeordnet zu haben und mit einem Griff erreichen zu können. Da Babys oft mehrmals am Tag umgezogen werden müssen und daher ein enormer Wäscheverbrauch entsteht, wird sich der Kleiderschrank schnell füllen. Durch Weidenkörbe, die im Schrank geschichtet werden können, entsteht zusätzlicher Stauraum. Babydecken, dicke Wintergarderobe, größeres Spielzeug, Windeltaschen und Vorratspackungen an Windeln wollen ebenfalls untergebracht werden. Daher ist ein eigener Kleiderschrank für den Familienzuwachs unumgänglich.

Schlafplatz oder Spielwiese?

In den ersten Lebenswochen braucht Ihr Kind kein eigenes Bett, daher kann mit der Anschaffung gewartet werden. Bekommt das Baby seinen eigenen Schlafplatz im Babyzimmer, sollte es zu Anfang ein stabiles Gitterbettchen sein, das sich später zu einem Jungendbett umbauen lässt. Die Gittersprossen sorgen dafür, dass Ihr Kind nicht aus dem Bett fallen oder zu ungewollten Erkundungstouren aufbrechen kann. Mit zunehmendem Alter können einzelne Sprossen entfernt werden und das Kind kann seinen Aktionsradius selbstständig vergrößern. Überlegen Sie sich im Vorfeld, ob Sie das Babybett später im umgebauten Zustand nutzen möchten oder ob Sie für Ihren Nachwuchs dann lieber ein massives Holzbett mit Schiebekästen, Unterbau oder zweiter Liegefläche bevorzugen. Dementsprechend sollte dann die Wahl des Babybettes ausfallen.

Nützliches und Entbehrliches

Im Handel sind viele Dinge für das Babyzimmer erhältlich, die als „nützlich“ und „notwendig“ betitelt werden. Fragen Sie sich bei all diesen Dingen, ob Ihr Kind sie brauchen könnte oder ob Werbebotschaften und das Konsumverhalten der Masse Auslöser eines Kaufes wäre. Nachtlichter sind nützlich – aber erst für größere Kinder, denn Babys orientieren sich am Geruch und der Wärme der Mutter. Ein Nachtlicht hält sie nicht vom Schreien ab. Laufgitter haben einen berechtigten Platz im Babyzimmer, solange sie kurzzeitig als sicheren Ablageort für das Baby dienen, wenn die Mutter beide Hände frei haben muss. Babymöbel wie Hängesitze, Tischchen und Stühle sowie Truhen und Kindercouchmöbel können sein, müssen aber nicht. Dies ist dem Geschmack und Geldbeutel der Eltern überlassen, denn Kinder schätzen mehr den räumlichen Bewegungsspielraum und das Beisammensein mit den Eltern.

Online bestellen oder vor Ort kaufen?

Schauen Sie sich in einem Babyfachmarkt nach Ihrer gewünschten Einrichtung für das Babyzimmer um. Auf diese Weise machen Sie sich nicht nur ein optisches Bild von den Möbeln, Sie können vor Ort auch die Verarbeitung und Konstruktion begutachten. Ein Tisch, der bei dem Versuch, ihn um wenige Zentimeter zu verschieben, aufgrund mangelnder Schraubverbindungen zusammenbricht, ist kein geeignetes Mobiliar für längerfristigen Gebrauch. Wenn Sie sich im Ladengeschäft informiert haben, sollten Sie im Internet nach den bevorzugten Möbeln suchen, denn hier erwarten Sie oft bessere Rabatte und günstige Sonderaktionen. Auch als Ersteinkäufer profitieren Sie bei vielen Anbietern von günstigen Einkaufspreisen, die die Einrichtung für das Babyzimmer erschwinglich machen. Beginnen Sie also rechtzeitig mit der Planung und Fertigstellung, damit Sie sich in Ruhe auf Ihr Baby freuen können.

 

Bildquellen:

Bild 1: © Niekverlaan / Pixabay.com
Bild 2: © Kati Molin / fotolia.com
Bild 3: Wickelkommode / Wikimedia Commons

Klara

Über 

Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

Article written by

Klara

Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

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