Schwanger heiraten? Ja klar!

Schwanger heiraten? Ja klar!

Was vor Jahren noch ein gesellschaftliches Tabu war, ist heute längst kein Problem mehr: Schwangere Frauen vor dem Traualtar. Es gibt damit auch gleich zwei gute Gründe zu feiern. Die werdende Mutter sollte sich und ihrem Ungeboren allerdings nicht zuviel zumuten. Was man deshalb dabei beachten sollte, wenn man schwanger heiraten möchte, haben wir hier zusammengefasst.

Welcher Zeitpunkt ist der Beste?

Leider gibt es keine allgemeingültige Empfehlung für den günstigsten Termin, denn jede Schwangerschaft verläuft anders. Orientiert man sich am regulären Schwangerschaftsverlauf empfiehlt es sich nicht im ersten Schwangerschaftsdrittel zu heiraten. Oft haben Frauen in diesem Trimester mit Schwangerschaftsübelkeit, Müdigkeit und Schwindel zu kämpfen. Auch eine Hochzeit im letzten Drittel der Schwangerschaft ist eher ungeeignet, denn der Körper bereitet sich langsam aber sicher auf die bevorstehende Geburt vor. Zwischen der 13. und 28 Schwangerschaftswoche, also dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, steht aber der Trauung nichts im Wege. Das ist auch in der Regel der Zeitraum in der Schwangerschaft, den die werdenden Mütter als den angenehmsten empfinden.

Brautkleider für Schwangere

Brautkleider für Schwangere

Kleider im Empire-Stil schmeicheln Ihnen und Ihrem Babybauch, wenn sie schwanger heiraten möchten.

Auch Schwangere möchten im Brautkleid traumhaft aussehen. Das ist heutzutage kein Problem mehr, denn Brautmode für Schwangere ist in jeder guten Brautkleidkollektion enthalten. Der wichtigste Faktor bei der Wahl des Kleides sollte aber der Komfort sein. Vor allem Kleider im Empire-Stil werden als perfekt angesehen. Die schmalste Stelle des Körpers wird durch ein Band unter der Brust betont und fließender Stoff umhüllt den Babybauch ohne einzuengen.

Das Kleid sollte auf jeden Fall rechtzeitig ausgesucht werden und auch im Sitzen getesten werden, damit es nicht zwickt oder einschneidet. Um den Babybauch im Monat der Hochzeit zu simulieren, kann ein Kissen mitgenommen werden. Empfehlenswert ist es auch, das Kleid eine Nummer größer zu kaufen und möglichst kurz vor der Hochzeit den letzten Änderungs-Termin bei der Schneiderin einzuplanen

Wie auf jeder Hochzeit sollten ein Paar bequeme Ersatzschuhe mitgenommen werden, wenn man auf Absatzschuhe nicht verzichten möchte. Im Verlauf des Tages könnten die Füße anschwellen, deshalb sollten auf Riemchen, die ein einschneiden könnten, besser verzichtet werden.

Hochzeitsplanung light

Für die Braut in der Hochzeitsplanung gilt: Keine Überforderung! Jede Braut will eine Traumhochzeit und einen perfekten Ablauf. Die Organisation ist aber immer auch mit Stress und Arbeit verbunden. Deshalb sollten Aufgaben an Freunde, Familienmitglieder, Trauzeugen und auch an den Zukünftigen delegiert werden. Hochzeitsportale mit Hochzeits-Planungstools können dabei helfen, den Überblick zu wahren und Stress zu vermeiden. Wenn es das Hochzeitsbudget erlaubt, kann ein Wedding Planner eine große Hilfe und Entlastung für die Braut sein.

Bei der Wahl der Hochzeitslocation ist zu beachten, dass die Wege zwischen Standesamt/Kirche und Ort der Hochzeitsfeier nicht zu weit und zu beschwerlich sein sollten. Längere Fußmärsche sollten besser vermieden werden. Auch muss nicht jede Hochzeitsfeier eine Ganztagesveranstaltung mit vollem Programm von morgens bis abends werden. Wenn möglich sollte die Hochzeit auch nicht unbedingt im Hochsommer geplant werden, denn die Hitze kann ein zusätzlicher Stress-Faktor sein.

Während der Feier: Auf den Bauch hören!

„Baby und Braut nicht überbeanspruchen“ gilt während der Hochzeitsfeier! Die schwangere Braut sollte lieber zwischendurch einen Tanz auslassen und sich auch hin und wieder ein Pause gönnen. Das gilt natürlich auch für Hochzeitsspiele, die körperlich anstrengend sind. Die Gäste haben mit Sicherheit Verständnis dafür. Die werdende Mutter sollte an diesem Tag auf ihren Bauch hören, denn was ihr Spaß macht, macht meist auch das Baby glücklich.
Alternativ zur großen Hochzeitsfeier können sich die werdenden Eltern erst einmal nur standesamtlich trauen lassen und im kleinen Kreis feiern. Die kirchliche Hochzeit oder eine freie Trauung mit großem Fest kann dann zu einem späteren Zeitpunkt mit gesunder Mama und Baby nachgeholt werden.

Bildquellen:
© Mila Supynska / Fotolia.com
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Kimberly Kolmorgen

Über 

ist Mama von zwei wunderbaren Kindern und unsere Expertin rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt.

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Kimberly Kolmorgen

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