Die schönsten Schwangerschafts- und Babyerinnerungen!

Die schönsten Schwangerschafts- und Babyerinnerungen!

Spätestens im zweiten Drittel der Schwangerschaft wird den meisten Müttern bewusst, dass Veränderungen schnell und fast unmerklich geschehen. Die Zeit rast und mit ihr die vielen Eindrücke und Erfahrungen. Um auch noch nach einigen Jahren greifbare Erinnerungsstücke für sich selbst und das Kind zu haben, ist es empfehlenswert, wenn Sie bereits in der Schwangerschaft damit beginnen, kleine Schätze aufzubewahren.

Bereits in der Schwangerschaft eine Erinnerungsbox basteln oder kaufen

Boxen eignen sich besonders gut zum Aufbewahren von Erinnerungen

Boxen eignen sich besonders gut zum Aufbewahren von Erinnerungen

Da bereits beim Ungeborenen die Veränderungen von Schwangerschaftswoche zu Schwangerschaftswoche enorm sind, sollten Sie sich schon zu Beginn Ihrer Schwangerschaft eine Erinnerungsbox zulegen. In dieser können Sie immer wieder Gegenstände hineinlegen, die Sie später an die Schwangerschaft erinnern. Eine Erinnerungsbox können Sie fertig kaufen. Es gibt sie aus Pappe, Plastik, Metall aber auch aus Holz. Vielleicht gefallen Ihnen kleine Holzkisten, die an rustikale Schatztruhen erinnern. Die Erinnerungsbox können Sie aber auch selbst basteln und ihr damit eine besondere individuelle Note verpassen, in dem Sie zum Beispiel bunte Motive mit Farben darauf malen, Bilder daraufkleben oder kleine Schnitzereien anbringen. Wenn Sie die Erinnerungsbox erst einmal fertig haben, so können Sie nun nach und nach alle Erinnerungsstücke dort hineinlegen und verwahren. Später können Sie immer wieder in diesem ‚Schatzkästchen‘ stöbern und es vielleicht auch in vielen Jahren Ihrem Kind zum Geburtstag schenken. Das Erste, was Sie in der Schwangerschaft aufheben könnten, wäre zum Beispiel ein positiver Schwangerschaftstest.

Was Sie mit Ultraschallbildern alles anstellen können

Ultraschall

Ein Ultraschallbild bietet Raum für zahlreiche, kreative Erinnerungsideen!

Sie haben bereits die ersten Ultraschallbilder? Werfen Sie diese nicht weg, sondern machen Sie daraus doch etwas Kreatives. Mit einem Bild vom Ultraschall, das Ihnen besonders gefällt, können Sie zum Beispiel ein Leinwandbild machen lassen. Geben Sie es in gute Hände in ein Fotostudio und lassen Sie das Ultraschallbild dort auf eine Größe zwischen 1 Meter und 1,50 Meter bringen. Das Leinwandbild verschönert dann nicht nur die Wohnung, sondern sorgt besonders bei Gästen für Aufsehen. Mit dem Ultaschallbild können Sie jedoch noch viele andere Dinge machen bzw. machen lassen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Ketten Anhänger, in dem das Bild eingraviert wurde, oder ein T-Shirt-Druck, um der Welt zu zeigen, was in Ihrem Bauch steckt? Das Ultraschallbild können Sie auch einfach bloß einrahmen lassen und es dann auf Ihren Schreibtisch im Büro oder ins Wohnzimmer stellen.

Töne von Innen und von Außen

Sie kennen sicher die Töne, die bei der Ultraschalluntersuchung beim Frauenarzt zu hören sind. Wenn Ihnen diese gefallen oder Sie sie gern als Erinnerungsstück aufbewahren möchten, so legen Sie sich doch beispielsweise ein Ultraschallgerät für Zuhause zu. Damit können Sie die wahrnehmbaren Töne aus Ihrem Bauchraum selbst aufnehmen und sie später auf eine CD brennen. Ebenfalls eine schöne Schwangerschafts-Erinnerung sind CDs mit Liedern, die Sie Ihrem Ungeborenen vielleicht immer vorspielen.

Der beliebte Gipsabdruck und wie Sie ihn selber machen können

Ein Gipsbadruck bietet die perfekte Erinnerung an die Schwangerschaft!

Ein Gipsbadruck bietet die perfekte Erinnerung an die Schwangerschaft!

Eines der beliebtesten Methoden, die Schwangerschaft festzuhalten, sind Gipsabdrücke vom Babybauch. So ein Gipsabdruck geht einfach und schnell und ist ein wirklicher Blickfang in der Wohnung, den Sie nach Lust und Laune kreativ bemalen können. Der ideale Zeitpunkt, um so einen Gipsabdruck zu machen, ist das letzte Schwangerschaftsdrittel (also Ende 8. Monat bis Anfang 9. Monat). Sie können auch jeden Monat einen Gipsabdruck machen und die Abdrücke zum Schluss wie Skulpturen nebeneinander aufstellen. Doch was genau brauchen Sie eigentlich dafür? Zuerst ist es wichtig, dass Sie jemanden haben, der Ihnen dabei hilft wie zum Beispiel Ihr Partner oder eine Freundin. An Materialien brauchen Sie etwa 6 – 10 Gipsbinden von je 10 cm Breite und 2 Meter Länge (gibt es in der Apotheke), Vaseline oder Melkfett, eine Schere und warmes Wasser in einer Schüssel. Suchen Sie sich dann einen bequemen Platz aus und entscheiden Sie sich, ob Sie den Gipsabdruck lieber im Stehen oder im Sitzen machen wollen. Dann müssen Sie sich auch entscheiden, ob Sie nur Ihren Babybauch oder auch zusätzlich noch den Busen eingipsen wollen. Als nächstes werden alle Bereiche, die eingegipst werden sollen, mit Vaseline oder Melkfett eingecremt. Dann legt Ihr Helfer die einzelnen zuvor in kleine Stücke geschnittenen und in das Wasser getauchte Gipsbinden nach und nach auf Ihren Bauch. Wichtig dabei: die Lagen glatt streichen und schnell arbeiten, denn der Gips härtet rasch aus. Nach etwa 15 Minuten löst sich der Gips schon langsam von selbst und Sie können ihn dann einfach abnehmen. Wenn Ihnen die Variante mit dem Gips nicht gefällt, so können Sie auch einen 3D-Scan von Ihrem Babybauch anfertigen lassen. Daraus kann dann eine Lasergravur in Kristallglas hergestellt werden.

Weitere Ideen für die Schwangerschafts-Erinnerungen

Neben den genannten Möglichkeiten gibt es noch zahlreiche weitere Ideen, wie Sie Ihre Schwangerschaftfesthalten können. Hier ein paar dieser Ideen für Schwangerschafts-Erinnerungen:

  • den Bauch mit Malfarben bunt anmalen und fotografieren
  • jede Woche vor dem gleichen Hintergrund in der gleichen Position den wachsenden Bauch fotografieren und am Ende daraus ein Video machen
  • ein Tagebuch schreiben und auf die Seiten die Ultraschallbilder kleben
  • im Internet einen Blog zum Verlauf der Schwangerschaft schreiben
  • einen Schwangerschaftskalender anfertigen

Die besten und wertvollsten Erinnerungsstücke an das Baby aufbewahren

Der Schnuller ist der Klassiker unter den Babyerinnerungen!

Der Schnuller ist der Klassiker unter den Babyerinnerungen!

Ist das Baby erst einmal auf der Welt, so werden Sie viele Augenblicke erleben, an die Sie sich später gernzurückerinnern wollen würden. Daher ist es ratsam, einzelne Kleidungsstücke und bestimmte liebgewonneneGegenstände aufzubewahren zum Beispiel auch in der oben erwähnten Erinnerungsbox. Folgende Utensilien können Sie unter anderen aufheben, wenn Sie sich auch in der Zukunft noch lebhaft an Ihr kleines Baby und die schnell vergangene Zeit erinnern möchten:

 

  • erster Schnuller
  • Babyschuhe
  • Lätzchen
  • erster Strampler
  • erster Zahn
  • Spieluhr
  • erstes Lieblingsspielzeug
  • Lieblingskuscheltier
  • Glückwunschkarten zur Geburt
  • Namensband, das die Babys im Krankenhaus direkt nach der Geburt bekommen
  • erstes gemaltes Bild
  • einen Schnullerbaum

Der Klassiker und etwas Besonderes

Doch es lohnt sich nicht nur einzelne Gegenstände in der Erinnerungsbox aufzubewahren. Im ersten Lebensjahr Ihres Babys gibt es immer wieder Momente, die fotografiert werden wollen. Halten Sie diese Momente fest und fertigen Sie mit den schönsten Fotos ein Babyalbum an. So ein Babyalbum ist ein echter Klassiker, der bei vielen Müttern beliebt ist und einfach dazugehört. Nehmen Sie für das Babyalbum am besten ein gesondertes Album und schreiben Sie zu den einzelnen Bildern immer das Datum und vielleicht einen lustigen Spruch. Wenn Sie noch ein ganz besonderes Erinnerungsstück von Ihrem Baby aufbewahren möchten – wie wäre es denn mit einem Gipsabdruck der Füße oder einem Fußabdruck auf Papier, um die kleinen Füße zu verewigen? Seien Sie einfallsreich und kreativ, wenn es um die Schwangerschafts- und Baby-Erinnerungen geht. In der Zukunft werden Sie sich daran sicher erfreuen, da sie damit leichter an die schönen Zeiten zurückdenken können.

Bildquellen:
Bild 1: © bmphotography / Pixabay.com
Bild 2: © Africa Studio / Fotolia.com
Bild 3: Fotolia.com
Bild 4: © evgenyatamanenko / Fotolia.com
Bild 5: © ClkerFreeVectorImages / Pixabay.com

Klara

Über 

Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

Article written by

Klara

Klara ist Dipl.-Pädagogin und unsere Expertin für Babys und Kleinkinder.

Leave a Reply

*