Schwangerschaftsbeschwerden

Schwangerschaftsbeschwerden - Welche gibt es und was hilft?

Nicht jede Schwangerschaft ist gleich, denn so unterschiedlich die Mütter sind, so unterschiedlich verlaufen auch die spannenden Wochen bis zur Geburt. Treten bei einigen Schwangeren keinerlei Beschwerden und Wehwehchen auf, so klagen andere bereits in den ersten Wochen über typische Schwangerschaftsbeschwerden. Besonders im ersten und letzten Schwangerschaftsdrittel treten bei den Schwangeren oftmals Beschwerden auf, die jedoch vollkommen harmlos sind. Dennoch sollte der Arzt aufgesucht werden, wenn Unwohlsein auf- oder keine Besserung eintritt.

Typische Schwangerschaftsbeschwerden – Das hilft dagegen

Vielen Beschwerden kann auf natürliche Weise nachgekommen werden. So hilft bei Sodbrennen das schluckweise Trinken von Milch oder auch Mandeln, die langsam zerkaut werden. Auch Knäckebrot und Zwieback helfen, den Magen zu beruhigen. Auf Medikamente sollte weitestgehend verzichtet und die Einnahme auch bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln mit dem Arzt oder der Hebamme abgesprochen werden.

Besonders Hebammen wissen bei vielen Schwangerschaftsbeschwerden pflanzliche Wirkstoffe, die eine schnelle Linderung versprechen. Oftmals werden hierfür Globuli empfohlen, was jedoch jede werdende Mutter gerade bei dieser alternativen Behandlungsform in der Schwangerschaft selbst entscheiden muss, ob dies für sie in Betracht kommt.

Nicht alle Beschwerden sind harmlos

Nicht alle Schwangerschaftsbescherden sind harmlos. Im Zweifel sollte die werdende Mutter die Hebamme oder den Arzt aufsuchen.

Nicht alle Schwangerschaftsbescherden sind harmlos. Im Zweifel sollte die werdende Mutter die Hebamme oder den Arzt aufsuchen.

Beschwerden wie Schwindel, starke Krämpfe oder gar Blutungen während der Schwangerschaft sind Anzeichen dafür, dass etwas mit Mutter und Kind nicht in Ordnung ist und müssen schnellstmöglich abgeklärt werden. Treten diese Symptome auf, muss unverzüglich der Arzt oder die Hebamme informiert und notfalls aufgesucht werden, sofern ein Hausbesuch nicht möglich ist. Auch über die Rettungsleitstelle kann Hilfe geholt werden, wenn während der Schwangerschaft Komplikationen auftreten. Doch solche Schwangerschaftsbeschwerden können nicht nur im Notfall für Aufregung sorgen, sondern können auch zu einer starken Belastung werden.

Wenn die Beschwerden zur Last werden

Im Volksmund heißt es, eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Dennoch können einige Schwangerschaftsbeschwerden den werdenden Müttern so stark zusetzen, dass diese sowohl körperlich als auch seelisch leiden. Gespräche mit dem Arzt oder der Hebamme helfen oftmals in der Schwangerschaft und geben ein Gefühl von Verständnis. Da der Hormonhaushalt auch für starke Stimmungsschwankungen sorgt, ist diese kleine Gesprächstherapie auch gut für das Wohlbefinden der Schwangeren. Dennoch sollten gerade psychische Empfindungsstörungen mit großer Sorgfalt betrachtet werden, denn Schwangerschaftsdepressionen können sich im Wochenbett fortsetzen und daher ist eine frühzeitige Behandlung unumgänglich. Hier ist besonders von Hebammen und Ärzten Feingefühl gefragt, denn angehende Depressionen werden meist verharmlost.

Bewegung gegen Unannehmlichkeiten

Einige Unpässlichkeiten lassen sich gut durch Bewegung lindern. Meist herrscht die Meinung vor, während der Schwangerschaft solle kein Sport betrieben werden. Doch genau diese Annahme ist nicht richtig, denn durch die Bewegung wird zum einen der Körper fit gehalten, zum anderen ist so die Geburt selbst leichter zu bewältigen. Je besser sich die Mutter während dieser Zeit fühlt, desto besser geht es auch dem ungeborenen Kind.

Schwangerschaftsbeschwerden auf einen Blick

Bild 1: © RioPatucao – Fotolia.com
Bild 2: © javiindy – Fotolia.com

Kimberly Kolmorgen

Über 

ist Mama von zwei wunderbaren Kindern und unsere Expertin rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt.

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