Wie lange dauert die Geburt?

Die Geburt steht bevor und es gibt Fragen über Fragen! Gerade bei der ersten Geburt sind Frauen verständlicherweise nervös und können sich noch kein Bild davon machen, was auf sie zukommt und was sie durchmachen müssen, wenn es losgeht. Eine der dringendsten Fragen ist die nach der Dauer der Geburt. Wann habe ich alles hinter mir und darf mein Kind entspannt und glücklich zum ersten Mal in die Arme schließen, es seinem Papa und seiner Familie vorstellen und selber aufatmen?

Wie lange dauert die Geburt?

Die Dauer einer Geburt lässt sich leider nie pauschal vorhersagen. Man hört von Geburten, die nur wenige Stunden gedauert haben, und dann gibt es auch die, die sich über unheimlich lange Zeiträume bis zu über über 24 Stunden hingezogen haben. Die für die Frau belastendste Phase ist jedoch die, in der das Kind aus der Gebärmutter heraus ins Leben rutscht – sie dauert in der Regel nur einige Minuten, sodass man sich von Stundenangaben nicht verschrecken lassen darf. Frauen müssen vorher keinerlei Schmerzen mehr leiden; sie können um eine lokale Betäubung bitten, sodass sie die Geburt als angenehmes Erlebnis in Erinnerung behalten.

Wie verläuft überhaupt die Geburt?

Eine Geburt beginnt, wenn die ersten Wehen die Fruchtblase platzen lassen. Manchmal erkennt die werdende Mutter nicht sofort, dass das geschehen ist; sie hält dieses Signal für eine zu stark belastete Blase. Das Platzen der Fruchtblase signalisiert den Beginn der Geburt, ab jetzt wird die Zeit gemessen. Sie zieht sich dadurch in die Länge, dass danach bis auf leichte Wehen kaum etwas passiert, und zwar über mehrere Stunden hinweg nicht. Dann aber werden die Wehen stärker und die Frau sollte die noch ruhige Phase genutzt haben, um sich auf den Weg ins Krankenhaus zu machen. Je stärker die Wehen werden, desto näher rückt auch der Zeitpunkt der Geburt und die Frau kann sich darauf vorbereiten, es bald überstanden zu haben. In der Zeit der ersten Wehen kann sie um eine lokale Betäubung bitten, was sehr viele Frauen heutzutage tun. Dadurch spürt sie zwar noch Wehen und Geburtsvorgang, hat dabei aber keine Schmerzen. Auch bleibt sie wach und ansprechbar und kann die Geburt als schönes Erlebnis verbuchen, nicht als schmerzhafte Erfahrung. Wenn vor der Einlieferung ins Krankenhaus nichts Konkretes besprochen wurde, kann die werdende Mutter im Krankenhaus auch um die Betäubung bitten, wenn es so weit ist.

Kimberly Kolmorgen

Über 

ist Mama von zwei wunderbaren Kindern und unsere Expertin rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt.

Article written by

Kimberly Kolmorgen

ist Mama von zwei wunderbaren Kindern und unsere Expertin rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt.

Leave a Reply

*