Zwillingsschwangerschaften

ZwillingsschwangerschaftFür viele Mütter ändert sich das Leben grundlegend, wenn sie von der eigenen Schwangerschaft erfährt.

Neben Freude tritt besonders häufig auch Angst auf, der neuen Elternrolle nicht gerecht werden zu können.

Dabei ist vor allem die Ungewissheit etwas, die sich durch Gespräche und die Untersuchungen durch den Arzt oder die Hebamme bereinigen lässt.

Allerdings können bei den Routineuntersuchungen auch unvorhergesehene Ereignisse auftreten, die das gesamte Leben der werdenden Eltern nochmals vollkommen durcheinander wirbelt.

Zu diesen Ereignissen zählt auch eine Zwillingsschwangerschaft.

Meist ein Schock

Wird eine Zwillingsschwangerschaft diagnostiziert, ist es für die werdenden Eltern meist ein großer Schock. Nicht immer lässt sich bereits bei der ersten Ultraschalluntersuchung sagen, ob es sich um einen Einling oder Zwillinge handelt.

Umso größer ist die Verwunderung, wenn bei der nächsten Untersuchung plötzlich zwei Babys zu erkennen sind. War das Paar auf ein einziges Kind eingestellt, muss nun die doppelte Ausstattung angeschafft werden.

Nach diesem anfänglichen Schockzustand freunden sich viele Eltern jedoch schnell mit dem Gedanken an, bald ein Geschwisterpaar zu versorgen.

Wichtig während der gesamten Schwangerschaft ist jedoch, dass sowohl der zukünftige Vater als auch die Mutter auch über die Ängste vor der Zwillingsschwangerschaft sowie der Zeit danach miteinander reden. Nur so können Probleme bereits im Vorfeld abgeklärt werden.

Zwillingsschwangerschaften – Was ist anders

Eine Zwillingsschwangerschaft bedeutet nicht einfach nur, dass zwei Kinder sich den Bauch der Mutter teilen. Vielmehr bedeutet es vor allem für die Kinder ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt, denn die Gebärmutter muss der doppelten Belastung standhalten.

Auch die Mutter wird von den Schwangerschaftssymptomen bei einer Zwillingsschwangerschaft doppelt getroffen. Zudem besteht eine erhöhte Gefahr von Hypertonie, Krampfadern und Atemnot.

Die Gewichtszunahme während einer Zwillingsschwangerschaft unterscheidet sich ebenfalls von der einer normalen Schwangerschaft.

Das Ende der Zwillingsschwangerschaft – Die Geburt

Rückt der Entbindungstermin näher, erhöht sich in der Zwillingsschwangerschaft das Risiko, dass die Kinder früher das Licht der Welt erblicken.

Doch meist werden Zwillinge per Kaiserschnitt geboren, da die Geburtslage der Babys im Bauch meist eine spontane Geburt verhindert.

Auch ein falsch angewachsener Mutterkuchen in der Zwillingsschwangerschaft kann Grund für einen vorzeitigen Kaiserschnitt sein, denn dieser kann den Ausgang aus der Gebärmutter verschließen. Wichtig ist hier zum Wohle der Kinder zu entscheiden.

Das Leben nach der Schwangerschaft

Sind die Kinder wohl behalten in ihrem neuen zuhause angekommen, beginnt für die Eltern der Alltag mit den Zwillingen.

Dies heißt nicht nur die doppelte Menge Windeln, Fläschchen und Sauger, sondern erfordert vor allem ein gutes Management, um den Babys auch gerecht zu werden.

Wichtig ist auch, alle angebotene Hilfe in Anspruch zu nehmen, um mit den Kindern nach der Schwangerschaft einen Rhythmus in den Alltag zu bekommen. Besonders die Hebamme kann in dieser Zeit viele Ratschläge geben und steht als Ansprechpartner zur Seite.

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Kimberly Kolmorgen

Über 

ist Mama von zwei wunderbaren Kindern und unsere Expertin rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt.

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